Über die Sonneninsel Usedom

Bilder von der Insel
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Zwischen Ostsee und Oderhaff und Peenemündung liegt die Insel Usedom mit ihrer von der Eiszeit geprägten Landschaft.
Eingebettet in die Hügel aus Sand und Gras findet man zauberhafte Ortschaften mit reetgedeckten
Häusern und alten Kirchen aus Naturstein gebaut.
Im Hinterland des Achterwassers nisten Störche, Seeadler und Fischotter sind hier zu Hause.
Im Herbst wird die Insel zum Rastplatz für Kraniche und Wildgänse.
Im Wald zwischen Buchen und Kiefern findet auch der Ungeübte seine Pilze.
Fisch wird von heimischen Fischern täglich frisch aus der Ostsee angelandet.



Die Landschaft verdankt ihre heutige Oberflächenform im wesentlichen dem Eiszeitalter (Pleistozän) und der Nacheiszeit (Holozän). Weite Teile des Tieflandes wurden überschwemmt, nur die End- und Grundmoränenkuppen ragten aus dem Meer. Aus solchen Kuppen bestanden die 3 Inselkerne Usedoms, die durch Verlandung und Versandung nach und nach miteinander verbunden wurden. Wind und Wasser verändern unaufhörlich Küstenverlauf und Landschaft. Küstenparallele Strömungen tragen Sand ab und spülen ihn an anderen Stellen wieder an. Diesen Prozessen verdankt Usedom seinen überwiegend steinfreien, breiten Sandstrand. Ohne das Eingreifen des Menschen böte sich heute sicherlich ein anderes Bild der Insel. Umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen sollen verhindern, daß sich solche Katastrophen wie 1872 und 1874 wiederholen, als Sturmhochwasser die Insel zwischen Koserow und Zempin überfluteten und das Vorwerk Damerow zerstörten.



Am Strand der drei Seeheilbäder pulsiert das Leben vor historischen Kulissen. Segler und Surfer spielen mit dem Wind. Fröhliche Ballspiele, Sandburgen, hellesKinderlachen erfüllt den Strand. Auf der Promenade klingt beschwingende Musik. Weißer Strand und unverwechselbare Seebrücken: Stechen Sie von den eindrucksvollen Landungsstegen aus in See, genießen Sie fangfrische Fischspezialitäten in den umliegenden Restaurants oder lassen Sie sich ganz einfach die frische Meeresbrise um die Nase wehen. Wenn die Tage kürzer werden kehrt Ruhe ein. Lassen Sie den Blick von den leeren Stränden über die raue Ostsee streifen. Genießen Sie stille Augenblicke in verträumten Winkeln.

Baden- Der ca. 42 km lange, weiße steinfreie Sandstrand der Insel sucht seinesgleichen. Entlang der Seeheilbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin genießen Sie davon ein 12 km langes Teilstück, das reines Badevergnügen verspricht. In jedem Seeheilbad gibt es bewachte Strandabschnitte. Je nach Wellengang ist der Strand bis zu 70 m breit. Während der Zeit der Badesaison - Mitte Mai bis Mitte September - werden durch das Landeshygiene-Institut alle zwei Wochen an den kontrollierten Badestellen Wasserproben entnommen und untersucht. Ein Beweis für sehr gute Badewasserqualität am Strand der Kaiserbäder ist die Verleihung der "Blauen Europaflagge" für 2003 als Umweltsymbol der Stiftung für Umwelterziehung in Europa. Das ist bereits die siebte Verleihung in Folge an die Seeheilbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin.

Konzerte- In allen drei Seeheilbädern gibt es auf den traditionellen Konzertplätzen die beliebten Kurkonzerte. In Heringsdorf erwarten Sie außerdem musikalische Kostbarkeiten im Kunstpavillon und in der "Villa Irmgard". Musikalisch unterhalten wir Sie auch im "Haus des Gastes" in Bansin. Besonders geschätzt sind unsere Kirchenkonzerte und die kleinen Konzerte in einigen Hotelrestaurants.

Promenaden- Die circa acht Kilometer lange, gepflegte Strandpromenade von Ahlbeck über Heringsdorf bis nach Bansin lädt zum Verweilen und Spazieren ein. Liebevoll gepflegte Blumenbeete sowie schattenspendende Kiefern- und Ahornalleen bilden im Zusammenspiel mit den hellen Fassaden der Hotels und Pensionen eine einzigartige Harmonie.

Schiffstouren- Ausflugsfahrten in die Ostsee sind ab den Häfen Wolgast, Karlshagen, Peenemünde und ab den Seebrücken möglich. Auch die polnische Hafenstadt Swinemünde wird ab den Seebrücken angelaufen. Ab Hafen Kamminke gibt es die attraktiven Ausflugsfahrten ins Stettiner Haff. Beliebt sind auch Fahrten ins benachbarte Ausland und zur Insel Rügen.

Seebrücken- Alle drei Seeheilbäder haben ihre Seebrücke. Die Ahlbecker feierte 1998 ihr 100-jähriges Jubiläum. Bansin konnte seine Seebrücke im Sommer 1994 einweihen. In Heringsdorf fiel die 500 m lange Kaiser-Wilhelm-Brücke 1958 einer Brandstiftung zum Opfer. 1995 neu errichtet, präsentiert sich das Bauwerk mit 508 m als die längste Seebrücke Kontinentaleuropas.

Sonnenscheindauer- Usedom ist nach Messungen des Deutschen Wetterdienstes mit 1.906 Sonnenstunden im Jahr die sonnigste Urlaubsregion Deutschlands. Kap Arkona auf Rügen liegt mit 1.825 Sonnenstunden auf Platz zwei, gefolgt vom Allgäu mit 1.791 Stunden Sonnenschein im Jahr.

Steilküste- Hinter dem Seeheilbad Bansin in Richtung Ückeritz erhebt sich bis auf 54 m Höhe eine imposante Steilküste. Von hier hat man einen herrlichen Ausblick auf die Ostsee und die Pommersche Bucht.


Impression auf Usedom
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Seebrücke von Bansin mit der
  Silhouette der Insel Wollin
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Steilküste, von oben sieht
  man die Insel Rügen
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Steilküste, in der Ferne die polnische
  Seite der Pommerschen Bucht.
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Abbruch an der Steilküste
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Weitere Infos über die Insel gibt es bei:

http://www.usedom.de/
http://www.drei-kaiserbaeder.de/


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